Pulverfabrik [Revisit 11/18]

Lange Zeit waren wir nicht dort. Umso größer war die Erwartung von uns allen. Was hat sich in in einem Jahr getan? Wie sehen unsere „Hot-Spots“ dort jetzt aus? Wir wurden nicht enttäuscht und es war ein toller Herbst-Tag im Wald.

Die Pulverfabrik umfasst ein Areal von vielen Quadratkilometern und ist, wie für Pulverfabriken typisch, aus der Luft absolut nicht einsehbar. Unmittelbar vor Beginn des 2. Weltkrieges wurde mit dem Bau begonnen. Mehrere Tausend Arbeiter wurden dazu benötigt. Diese wurden nach Beginn des 2. Weltkrieges durch den Einsatz von Zwangsarbeitern unterstützt. So entstanden nach für nach mehrere 100 Gebäude. Zahlreiche Gebäude wurden auch unterirdisch errichtet. Zur Tarnung wurden auf den Flachdächern Nadelbäume gepflanzt. Heute kann man sehen, wie die Natur sich die Gebäude zurückerobert.

Die komplette Infrastruktur inklusive Kraftwerken, Wasserwerken, Straßen und ein Eisenbahnnetz komplettierten dieses riesige Pulverfabrik. Alles was für die Herstellung von Nitroglycerin, Schwarzpulver und Sprengstoffen benötigt wird, befindet sich auf dem Gelände.

Dieses Gelände ist weitestgehend extrem gut erhalten, denn man hat nach den ersten Sprengungen der Gebäude feststellen müssen, dass es unmöglich ist, alles dem Erdboden gleich zu machen. Es ist jedes Mal ein Erlebnis, denn es wird nie Langweilig diese Gelände zu besuchen. Kein Besuch gleicht dem anderen und man findet immer wieder neue und auch interessante Gebäude.